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Die wichtigsten Heiztipps © Foto: Alexander Raths - Fotolia.com © Foto: Alexander Raths - Fotolia.com
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Die 5 wichtigsten Heiztipps - so sparen Sie bares Geld!

Heiztipp 1: Die richtige Temperatur in unterschiedlichen Räumen

Gerade im Winter sehnen sich die Menschen im besonderen Maße nach einer gemütlichen Wärme in den eigenen vier Wänden. Dabei schießen jedoch viele über das Ziel hinaus. Häufig werden die Wohnräume auf Temperaturen aufgeheizt, die eher einer sommerlichen Hitze entsprechen und deshalb völlig unnötig sind. Die ideale Raumtemperatur liegt bei ca. 20 Grad. Wer darüber hinaus heizt, verursacht Heizkosten, die leicht zu vermeiden wären. Pro Grad können die Heizkosten um bis zu sechs Prozent steigen. Um die richtige Temperatur beim Heizen zu erreichen, müssen Sie die richtige Einstellung am Thermostatventil finden. Die dritte Stufe reicht hier in der Regel aus – der Raum erwärmt sich auf die ideale Temperatur. Die weiteren Stufen vier und fünf braucht man im Alltag kaum und sollten deshalb nicht genutzt werden. Die Temperaturen können mit diesen Einstellungen auf fast 30 Grad ansteigen. Die eingestellte Stufe am Thermostat regelt übrigens nur die Endtemperatur. Es nützt also nichts, eine hohe Stufe einzustellen und eine schnellere Erwärmung zu erwarten. Um die entstandene Wärme nicht entweichen zu lassen, sollten die Türen geschlossen bleiben.

Küche, Bad und Schlafzimmer kommen mit niedrigeren Temperaturen von unter 18 Grad aus. Heizen Sie Ihre Räume also individuell und je nach Nutzung. Auch nachts kann die Heizung niedriger eingestellt werden, Temperaturen von über 20 Grad sind für das eigene Wohlbefinden meist nicht notwendig.

Heiztipp 2: Heizen bei Abwesenheit laufen lassen

Es ist darauf zu achten, die Räume nie gänzlich auskühlen zu lassen. Das gilt auch für eine eventuelle Abwesenheit im Urlaub. Zwar glauben viele Hausbesitzer, durch das Ausschalten der Heizung ließe sich Geld sparen, davon ist allerdings dringend abzuraten. Denn der Energieaufwand, den es braucht, um einen ausgekühlten Raum wieder zu erwärmen, ist immens – und er ist tatsächlich größer als der Energieaufwand, den es braucht, um den Raum konstant auf Temperatur zu halten. Zudem sollte nicht unterschätzt werden, dass kalte Wände besonders anfällig für Schimmel sind. Fahren Sie also zwei Wochen in den Urlaub und schalten dabei alle Heizkörper ab, kostet Sie das am Ende nicht nur Geld, Sie riskieren Schimmelbefall.

Heiztipp 3: Richtig Lüften und damit Heizkosten sparen

Nicht nur beim Heizen an sich, auch beim Lüften lassen sich Heizkosten sparen. Dabei sollte auf das gekippte Fenster verzichtet werden – auch im Winter. Man könnte zwar denken, dass dadurch weniger Wärme entweicht und so weniger Heizenergie produziert werden muss, doch das stimmt nicht. Um ausreichend zu lüften, muss das gekippte Fenster länger offenstehen. Dadurch kühlen die Wände aus. Stoßlüften ist deutlich effektiver. Öffnen Sie die Fenster mehrmals täglich ganz und das jeweils nur für wenige Minuten. Die Luftzirkulation ist größer als beim gekippten Fenster und der Raum kühlt weniger aus. Idealerweise öffnen Sie mehrere Fenster, der Luftaustausch findet so noch effektiver statt. Grundsätzlich sollten Sie auf das Lüften auch im Winter keinesfalls verzichten. Sie riskieren Schimmelbefall. Um Schimmel zu vermeiden, muss die feuchtwarme Luft entweichen können und mit frischer und trockener Luft ausgetauscht werden. Richtiges Lüften hilft also nicht nur beim Sparen von Heizkosten, sondern vermeidet auch den lästigen und schädlichen Schimmel. Räume, in denen akut Feuchtigkeit entsteht (wie in der Küche oder im Bad), sollten zusätzlich immer nach Bedarf gelüftet werden.

Heiztipp 4: Zustand der Heizungsanlage und des Heizkörpers prüfen

Natürlich ist nicht nur Ihr Heizverhalten, sondern auch die Heizungsanlage als solche für ein effizientes Heizen verantwortlich. Deshalb kann es sich lohnen, einen Fachmann zu beauftragen. Dieser kann zum Beispiel einen hydraulischen Abgleich durchführen. Dadurch wird gewährleistet, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Ähnliches wird mit dem Entlüften der Heizung erreicht. Befindet sich Luft in der Heizung, kann das Heizwasser nicht mehr an alle Stellen des Heizsystems gelangen. Die Heizkörper werden gar nicht mehr oder nur teilweise mit Wärme versorgt. Sie sollten also regelmäßig die Heizung entlüften. Ein Fachmann kann Sie weiterhin bei der Frage beraten, ob der Austausch des alten Heizkessels oder anderer Elemente der Heizungsanlage langfristig sinnvoll sein könnte. Denn häufig heizen zu alte Geräte schlicht nicht mehr effizient. Eine Modernisierung könnte sich lohnen. Auch eine verbesserte Dämmung der Außenwände und Fenster sorgt dafür, dass weniger Heizenergie verbraucht wird.

Heiztipp 5: Heizkörper nicht zustellen und reinigen

Doch auch ohne den Fachmann sollten Sie im Alltag darauf achten, dass die Heizkörper freistehen und nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Nur so können sie die volle Wärmewirkung entfalten. Gerne übersehen wird auch der Schmutz am Heizkörper. Staub hat eine isolierende Wirkung und mindert die Heizleistung. Reinigen Sie den Heizkörper also regelmäßig. So verhindern Sie auch die Verteilung des Staubs in der Raumluft – ein entscheidender Aspekt für Allergiker.

Mit diesen Tipps und Tricks sollten sich Ihre Heizkosten merklich senken lassen. Alles, was es dafür braucht, ist ein wenig Achtsamkeit beim eigenen Heizverhalten. Sollten Sie dennoch mit der Heizeffizienz unzufrieden sein, kontaktieren Sie den Profi und lassen Sie sich ausführlich beraten.


Mit freundlicher Genehmigung von Effizienzhaus-online.de
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